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Supply Chain Management
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Motivation und Stand der Technik für SAP SCM: pro und contra

Warum zusätzliche SAP SCM Systeme

Die Anwender wünschen sich folgende Funktionen, die nicht im SAP ERP verfügbar sind:

  • Simulationsfähigkeit bezüglich der Planung
  • zuverlässige Available to Promise (ATP) und Capable to Promise (CTP) Aussagen, auch über Produktionsstufen, SAP Werke und Buchungskreise hinweg
  • übersichtliche Darstellungen der Situation (Tabellen, dynamische Gannt Charts bezogen auf Produktionsketten, fehlende Materialien usw.)
  • Optimierung und Entscheidungsunterstützung.

Die Themen Simulation und Optimierung können in den meisten SAP ERP Systemen nicht umgesetzt werden, weil diese objektorientiert in einer Datenbank arbeiten, die für komplexe Simulationen schlicht zu langsam ist. Für die Darstellung der Situation und die ATP-Prüfung fehlen die entsprechenden Algorithmen im SAP ERP System.

Eine weitere Ursache für den Wunsch nach zusätzlichen Systemen ist oft der Zustand des SAP ERP Systems, in dem die Stammdaten unter anderen Gesichtspunkten (z.B. des Controllings) organisiert wurden und keine wirklichkeitstreue Planung der Produktion und Distribution zulassen. Schließlich spielt auch die Notwendigkeit einer verteilten Anwendung mit vielen Nutzern in der Logistikkette eine Rolle bei der Wahl eines zusätzlichen Systems.

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Mit der SAP ERP Software steht dem Unternehmen bereits eine Basis mit den wichtigsten Daten für ein Supply Chain Management zur Verfügung. Wegen der betriebswirtschaftlich geprägten Organisation der Stamm- und Bewegungsdaten sind jedoch wichtige Informationen und Funktionalitäten, die man im Rahmen eines Supply Chain Managements benötigt, nicht unmittelbar im SAP ERP System erschließbar.

Deshalb gibt es für SCM Aufgaben leistungsfähige zusätzliche Systeme verschiedener Anbieter. In diesen Systemen wird ein serverbasiertes Modell der Produktionslogistik erstellt, auf dessen Basis der Nutzer Simulationen durchführen und Entscheidungen ableiten kann. Über Integrationsmodelle werden die Daten des SAP ERP und des SAP SCM Systems abgeglichen. Diese Systeme erfüllen die funktionalen Anforderungen des SAP SCMs meist uneingeschränkt.

Trotzdem gilt es bei der Entscheidung für zusätzliche SAP SCM Systeme abzuwägen, welche funktionalen Anforderungen man hat und welcher zusätzlicher Aufwand sich durch die Nutzung eines zusätzlichen Systems mit eigener Infrastruktur, eigenen Backup- und Synchronisationsmechanismen usw. ergibt.

Einige repräsentative Argumente sind hier aufgeführt. Das Add-on Konzept von OR Soft bietet eine interessante Alternative: Aufwertung des führenden SAP ERP Systems (wie SAP R/3) mit SAP SCM Funktionalität.

Warum keine zusätzlichen Systeme

Allerdings stellt man mit der SAP SCM Software ein zusätzliches, unabhängiges System neben das führende SAP ERP System. Das Datenmodell, die Sprechweise, das Sicherheitskonzept, die Infrastruktur und das Backup-Konzept unterscheiden sich.

Die Daten werden über Schnittstellen ausgetauscht, die gleichzeitig deren Konsistenz und Aktualität sicherstellen müssen. Die Schnittstellen müssen über die Release hinweg gepflegt werden. Man muss sich Gedanken über Funktionsabgrenzung der Systeme, die Vereinigung der Sprechweise, über die Organisation der Abläufe und Verantwortlichkeiten machen. Außerdem ist ein zusätzlicher Server aufzubauen, einzurichten und zu pflegen, der das SAP SCM System hostet.

Durch diese Aufwendungen erhält man ein leistungsfähiges SAP SCM System, mit dem man viele Nutzer verwalten, komplexe Optimierungen durchführen und wichtige Entscheidungen ableiten kann - die man im Einzelfall ggf. gar nicht braucht.

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